• Aus Beton gegossen. Das Stadtmodell von Samara.
  • Gefaltet und geklebt. Das Stadtmodell von Mumbai.
  • Gespannt und gestrickt. Der Stadtplan von Lodz.
  • Ein Ordner Partnerstädte. Hierin verbergen sich die Ergebnisse der Recherchen.

Ein reicher Fundus zu den Partnerstädten

In dieser Woche bekam unser Team Besuch von Frau Prof. Dr. Simon-Philipp und Josefine Korbel. Im Gepäck hatten sie einen voluminösen Rechercheordner, der die Ergebnisse von mehr als zwei Jahren Recherchearbeit barg: eine ausführliche Beschreibung zu allen Stuttgarter Partnerstädten und ihrer städtebaulichen Entwicklung. Christina Simon-Philipp leitet den Masterstudiengang Stadtplanung an der Hochschule für Technik Stuttgart, Josefine Korbel ist ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin. Gemeinsam mit weiteren Mitarbeitern des Studiengangs recherchierten sie akribisch die geschichtliche Entwicklung aller zehn Partnerstädte. Und das war zum Teil eine echte Herausforderung, denn bei so unterschiedlichen Städten wie der Megacity Mumbai und der Kleinstadt Menzel-Bourguiba waren die Informationen nicht immer leicht zu finden.

Für das Stadtmuseum birgt diese Recherche eine wahre Fülle an Material: Digitale Kartenvorlagen, die in der Ausstellung Verwendung finden können und städtebauliches Wissen, das in die Workshops des Stadtlabors einfließt. Denn auch für Schulklassen, die sich in unseren Workshops mit der baulichen Entwicklung Stuttgarts befassen ist es spannend, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und im Vergleich die sozialistische Planstadt Samara oder die typische Pionierstadt St. Louis zu betrachten.

Und dass man die Partnerstädte auch noch ganz anders sehen kann, zeigten die Studierenden im letzten Jahr: Da bauten sie gemeinsam mit Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums ein Modell aus Beton von Samara oder nähten den Stadtgrundriss von Lodz aus Stoff, um die reiche Textilgeschichte der Stadt zu zeigen. Die Modelle waren in den Schaufenstern des Stadtlabors echte Hingucker für die Passanten.

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