• Die Ausstellung zeigt viele private Aufnahmen Trolls
  • Viel Andrang herrschte bei der Ausstellungseröffnung
  • Ausstellungsplakat zu "Thaddäus Troll zum 100. Geburtstag"
  • spannende Einblicke: Trolls Schreibmaschine "Erika"
  • Olaf Schulze, Kurator der Ausstellung, liest "Rotkäppchen auf amtsdeutsch" von Troll vor

100 Gäste zum 100. Geburtstag

Am 18. März 1914 wurde Hans Bayer  — den meisten wohl eher bekannt als Thaddäus Troll — in der Marktstraße in Cannstatt geboren. In wenigen Tagen wäre er demnach  100 Jahre alt geworden. Zeit seines Lebens war er seiner Heimat sehr verbunden. Gute Gründe also, um ihn im Stadtmuseum Bad Cannstatt gebührend zu feiern und zu würdigen.

Sage mir, was du von Stuttgart hälst, und ich sage dir, ob du ein Cannstatter bist.
(Thaddäus Troll)

Bis Ende Juni zeigen wir die Ausstellung »Thaddäus Troll zum 100. Geburtstag«, welche am vergangenen Dienstag eindrucksvoll eröffnet wurde: 100 Anmeldungen hatten den Planungsstab im Vorfeld erreicht, am Abend selbst waren aber wohl noch deutlich mehr Neugierige und interessierte Troll-Anhänger vorbeigekommen. Das Museum war bis zum Rand (und darüber hinaus) gefüllt als die neue Leiterin des Kulturamtes, Frau  Schneider-Bönninger und Frau Dauschek, die Leiterin des Planungsstabs das Wort ergriffen.

Die Ausstellung ist eine kleine Würdigung eines großen Cannstatters
(Manfred Schmid)

Manfred Schmid und Olaf Schulze, die Kuratoren der Ausstellung, gaben anschließend eine humorvolle Einführung.  Dabei wurde deutlich: Troll  war eine überaus vielschichtige Persönlichkeit, hatte auch seine Schattenseiten. Er war Literat, politischer Bürger … und Weinliebhaber. So gab es dann diesmal auch ein besonderes Schmanckerl, denn zur Feier des Tages wurde Trolls Lieblingswein, natürlich ein Trollinger, ausgeschenkt — getreu nach Troll:

Viele sind besessen – doch glücklich ist, wer einen sitzen hat
(Thaddäus Troll)

Die Ausstellung zeigt unter anderem die Schreibmaschine »Erika«, auf der Troll einige seiner Texte verfasste, seine orangefarbene Lieblingsweste, Kravatten, bislang unveröffentlichte Jugendfotos aus privaten Fotoalben und natürlich sein literarisches Vermächtnis. Ein Besuch im Cannstatter Stadtmuseum lohnt sich also, bis zum 29. 06. kann die Ausstellung jeweils Mittwochs (14-16 Uhr) , Samstags (14-17 Uhr) und Sonntags (12-18 Uhr)  besucht werden. (Termine zu öffentlichen Führungen finden sich hier)

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