• Die großen Öffnungen waren der bisherige Eingang zur Bibliothek und werden in Zukunft auch wieder Eingang werden.
  • Für manche erschreckend, andererseits viel Platz für das neue Museum. Links ist der Pfahlbohrer zu erkennen.
  • Durch die Bagger kann man erkennen wie riesig das Gebäude eigentlich ist, auch wenn es einem manchmal gar nicht so groß erscheint.
  • Ganz unten anegkommen, um jetzt wieder aufzubauen. Der Bauarbeiter befindet sich ein Stockwerk unter dem ehemaligen Foyer.
  • Eine Ecke des Wilhelmspalais, die kaum jemand kennen dürfte. Unter dem ehemaligen Eingang. Im Hintergrund der schwarze Vorhang, der die Zufahrt zum Gebäude begrenzt.
  • Eines der wenigen offenen Fenster, die sonst aus Lärmschutzgründen verschlossen wurden.
  • Die letzten Abrissarbeiten sind jetzt bereits beendet.

Von nun an geht es aufwärts

Wir sind am Boden angekommen. Alles was abgerissen werden sollte, ist nun verschwunden. Es beginnt damit für uns eine neue Zeitrechnung auf der Baustelle. Die Bagger haben sich jetzt wochenlang durch das Gebäude von oben nach unten durchgebissen. Für viele ist das Gebäude jetzt ein erschreckender Anblick, doch nun ist der Moment gekommen an dem wir Neues schaffen. Das Innere des Wilhelmspalais aus den 1960er Jahren ist abgetragen, und in die über 170 Jahre alte Hülle kommt nun ein neues Gebäude. Und das beginnt damit, dass sich die Bagger noch ein Stockwerk tiefer in den Stuttgarter Boden hineingraben, um Platz zu schaffen für ein dringend benötigtes Technikgeschoss. Auf einem Bild ist der riesige Bohrer zu erkennen mit dessen Hilfe Bohrpfähle für den Baugrubenverbau geschaffen werden. Sind diese Pfähle gesetzt, kann ausgehoben werden und dann kann mit den ersten Gründungs- und Betonierarbeiten begonnen werden. Und das ist der Startschuss für den wirklichen Neubau, für das neue Haus im Haus. Jetzt wird das gebaut, woran wir seit Jahren planen und damit endlich auch sichtbar. Etwas mehr als zwei Jahre wird es dauern, bis dieses neue Gebäude fertig ist. Und dann beginnt die Arbeit unseres Planungsstabes so richtig, denn dann ist zwar das Gebäude fertig, aber das Museum muss erst noch eingerichtet werden.

Warum sind die Fenster geschlossen und warum ist das ganze Gebäude verhangen?

Während der Abrissarbeiten wurden auch die Fenster verschlossen und auf der Rückseite ein großer Vorhang vor die Zufahrt gehängt. Das hat nichts mit Geheimnistuerei zu tun, sondern soll die Nachbarn vor unnötigem Lärm schützen. Da der Abbruch in den oberen Etagen nicht mit großem Gerät vorgenommen werden konnte, waren die Arbeiten etwas aufwändiger und zeitintensiver. Was auf den Bildern noch nicht zu sehen ist, ist dass die Fassaden inzwischen mit einem Wetterschutz abgedeckt sind. Der Sandstein soll durch Regen und Schnee nicht weiter geschädigt werden.

Jetzt wird dann bald der Bauzaun behängt und das glücklicherweise nicht mit Werbung, sondern mit Informationen zum zukünftigen Stadtmuseum und ich kann versprechen, dass es bunt wird.

Kleines update:

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