• Film ab!
  • Beim Dreh
  • Bei der Maske
  • Ton-Prüfung
  • Kamera einrichten
  • Aufbau Set

And the Oscar goes to … Stadtmuseum Stuttgart?!

Nein, so vermessen wollen wir dann doch nicht sein. Vor allem nicht nach dem intensiven Kamera- und Interviewworkshop, den unser Team nun hinter sich hat. Zwei Tage lang erklärten uns Film-, Ton- und Maskenprofis, wie eine perfekte Filmaufnahme eines Zeitzeugen-Interviews entstehen kann, die sich unsere Besucherinnen und Besucher später einmal im Media-Guide der Dauerausstellung ansehen können. Leichter gesagt als getan. Wo fängt man an?

Die erste Aufgabe des Workshops bestand darin unser Set und das Equipment aufzubauen. Eine Filmkamera besteht z. B. aus etlichen Einzelteilen, die erstmal richtig zusammengesetzt werden müssen. Dann muss der Drehraum abgedunkelt, eine Rückwand positioniert, Scheinwerfer an vorher montierten Halterungen befestigt, Mikrofone ausgerichtet, Aufheller, Interviewpartner und Regie perfekt platziert werden, und und und …

Nach zweistündigem Aufbau ging es dann an die Details: Ist die Beleuchtung optimal, kein Schatten im Bild und kommt der Zeitzeuge gut zur Geltung? Sind an der Kamera alle wichtigen Einstellungen eingerichtet? Wie nah kann man zoomen ohne das Mikrofon ins Bild zu bekommen? Und hört man über das Mikrofon überhaupt den Interviewpartner oder nur den Straßenlärm von draußen? Für einen guten Ton, der ja bei einem Zeitzeugen-Interview sehr wichtig ist, muss die Akustik stimmen. Bei einem richtigen Set sieht es deshalb meist aus wie bei den berühmten Hempels. Nachdem wir also den Raum „abgeklatscht“ hatten und uns mit Lauten wie „Ha Ha Ha“‘ am Set auf und ab bewegten, verteilten wir Jacken, Decken und Tücher auf dem Boden, damit der störende Nachhall geschluckt wird.

Bild und Ton stehen also, soweit so gut. Doch bevor es los geht, muss man sich noch auf die eigentliche Hauptperson des Films konzentrieren, den Zeitzeugen. Dank der wertvollen Tipps der Maskenbildnerin wurde der Protagonist – in unserem Probefall noch wir selbst – also von störenden Glanzflächen im Gesicht befreit und endlich hieß es: Kamera läuft!

Das Ergebnis? Eine kleine Mixtur unserer schönsten Ferienerlebnisse auf Tape und in baldiger Zukunft hoffentlich auch echte Zeitzeugen-Interviews.

zurück zur Übersicht

Schreibe einen Kommentar

Dein Kommentar wird unter unten angegebenem Namen veröffentlicht. Deine Email-Adresse wird nicht angezeigt. Hinweise zum Datenschutz findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

− 1 = 1