• So golden ist es selten in Stuttgart.
  • Eines der am häufigsten fotografierten Objekte in der Ausstellung.
  • Nicht nur Geschichte, sondern auch aktuelle Krisen und Probleme.
  • So sieht ein Tweetup aus, wenn man nicht mitmacht.
  • Wertvolle Gaben für die Klöster, um das eigene Karma aufzubessern.

#lindenmuseum

Während am 11.11. in anderen Orten der Fasching/Karneval, etc. losgeht, gehen wir Stuttgarter auch noch abends ins Museum. Anlaß war der zweite Tweetup des Linden-Museums. Für mich war es auch das erste Mal, zwar habe ich manchen Tweetups schon mitgelesen oder Werbung dafür gemacht, aber selber twitternd durch eine Ausstellung gegangen? Nein, das habe ich nocht nie gemacht.

Etwas Aufregung war schon dabei, als ich um 19 Uhr das Museum betrat und vom Pressesprecher Martin Otto-Hörbrand begrüßt wurde. Eine kleine verschworene Runde von Stuttgarter Twitterati, die ich alle schon aus dem Netz kannte, traf sich für diese Führung der besonderen Art. Erstmal war es ein großes Hallo, und ein: ach, so siehst Du aus! Jaja, wenn virtuelle und reale Welt aufeinander treffen. Alle waren mit Smartphones ausgestattet und ich dachte mir, dass ich sicherlich der lansgamste Tipper von allen bin; und bis ich eine Aussage in die Welt geschickt habe, wären die anderen schon längst bei der Interpretation der anderen Meinungen… So schlimm sollte es nicht werden. Trotzdem ist es ein ganz komisches Gefühl übers Handy geneigt durch die Ausstellung zu laufen, nur ein Auge bei den Objekten zu haben und nur ein Ohr beim Kurator (danke lieber Herr Dr. Noack für die Geduld und die charmante Führung!).

So viel golden war selten in Stuttgart.

So viel gold war selten in Stuttgart.

Um welche Ausstellung ging es denn überhaupt? Myanmar. Das goldene Land. Und genau so golden ist die ganze Ausstellung. Alle Wände sind mit goldener Folie verkleidet und alles wirkt dadurch sehr prunkvoll. Eine ganz ungewohnte Pracht für Stuttgart. Nichts wird ausgespart, auch die aktuellen Konflikte zwischen Buddhisten und Muslimen werden dargestellt. Einzigartig sind teilweise die Objekte, oder zum ersten Mal seit ihrer Bergung und Verstreuung in die ganze Welt, hier wieder zusammengeführt. Mehr kann ich eigentlich fast gar nicht erzählen, da ich zugeben muss, dass die Doppeltätigkeit von schreiben und zuhören mich überfordert hat.

Es hilft nur: nochmal hin und Audioguide mitnehmen.

Es hilft nur: nochmal hin und Audioguide mitnehmen.

Es hat aber trotzdem Spaß gemacht. Und zwar immer dann, wenn Fragen von außerhalb kamen. Die wurden dann auch in der Runde gestellt und beantwortet. Dieser Kontakt von innerhalb des Museums in die ganze Welt ist ein faszinierendes Moment. Als Twitterati sollte man allerdings besser geübt sein, um nicht nur ein Info-Verbreiter zu sein, sondern auch um selber etwas mitzunehmen. Am Schluß heißt das jetzt wohl, das ich nochmals reingehe.

Wer den Tweetup nachlesen will, kann das hier tun.

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  1. Lieber Markus,

    toll, dass du da mitgemacht hast. Das kenne ich bislang nur aus Frankfurt, dass die Museen teils bei ihren digital/analogen Veranstaltungen mitmachen.

    Es freut mich sehr, zu erfahren, wie es dir währenddessen ging. Und ja, es macht dann erst recht Spaß, wenn man die da im Netz im realen Leben trifft – sehr schön!

    Herzlich,
    Tanja

    • Liebe Tanja,
      wenn es in Stuttart schonmal einen #Tweetup gibt, dann muss ich auch daran teilnehmen! Das hat noch nicht einmal etwas mit gegenseitiger Kulturförderung zu tun, sondern ist einfach die Freude an der Arbeit!

      Beste Grüße

      Markus

  2. Hi Markus,
    schön, dass wir uns jetzt mal im RL begegnet sind … du warst sooo schnell mit deinen Tweets, deine Befürchtungen waren unberechtigt. Ich bin mit Lesen, Hören, Schreiben kaum hinterher gekommen. und was ich dir/ euch eh mal sagen wollte: das Stadtmuseum Stuttgart hat zwar noch kein Museum, dafür aber einen Super Social Media – Auftritt! Davon könnten einige Museen (auch in eurer Nachbarschaft) viel lernen …
    Bis bald, Andrea

    • Hallo Andrea,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich fand es auch gut viele Twitterer, die ich bisher nur von ihren Avatars kannte, nun auch in real zu sehen.
      Zu unserem Auftritt im Netz kann ich nur sagen, dass wir hier im Moment auch sehr viel lernen. Es ist ein großer Veränderungsprozess durch den die Museen im Moment gehen und ich kann nur sagen, dass es uns Freude bereitet diesen Weg zu gehen.

      Beste Grüße

      Markus

  3. Lieber Markus,
    danke für deinen Tweetup-Bericht. Ich fand’s super, dass du mitgemacht hast – und ich find’s gut, dass du dich hier auch als Lernenden siehst. Ähnlich geht’s mir auch, und ich finde das auch wichtig: Ein Tweetup ist ein gutes Beispiel dafür, dass man als Museum plötzlich nicht mehr „über den Dingen“ steht (das war man auch nie, aber man hat sich selbst oft so gesehen), sondern mittendrin.
    Wenn ihr mal einen Tweetup macht, bin ich natürlich dabei. Vielleicht mal einen Baustellen-Tweetup?
    Herzlichen Gruß
    Martin

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