• Eines meiner ersten inventarisierten Objekte - und auch eines meiner liebsten: Eine Uniformjacke einer Verkehrspolizistin aus den 1960er Jahren.
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  • Where are the horses? - ein super Projekt, um die Stadt zu entdecken
  • Täglich neue Aufgaben und Abenteuer...

Es war einmal…

Einmal nicht aufgepasst, und schon sind zwei Jahre vorbei…heute schreibe ich meinen Abschiedsbeitrag für dieses Blog. Da mein Schreibtisch schon bis auf das letzte Blatt leer gefegt ist, werde ich diesen hier heute nicht (wie dies Käthe Hientz in ihrem Abschlusspost  getan hat) beschreiben.  Stattdessen erzähle ich eine Geschichte ….

Es war einmal eine junge Dame, die sich an einem dunklen Wintertag im Jahre 2013 aus dem fernen Münsterland auf den Weg nach Stuttgart begab und dort am 1. März voller Vorfreude die heiligen Hallen des Planungsstabs betrat, um ihr  zweijähriges Volontariat anzugehen. Anfangs verlief sie sich dabei schon mal ganz gerne in der Stadt, weil sie Plätze suchte, und stattdessen nur mehrspurige Straßen fand…Bald schon konnte sie sich aber bis ins Depot vorkämpfen, fand dort z.B. zauberhafte Kleidung vor oder traf auf gefährliche Tiere. Besonders stolz war sie auf ihre erste eigene Beute, die sie bei einer Auktion ersteigern konnte.

Nach und nach erfuhr sie immer mehr über die Stadt, lernte ihre Geschichten kennen und vertiefte sich z.B. in Erzählungen von anmutigen Balletttänzern, leidenschaftlichen Schauspielerinnen und schreibenden Frauen des 19. Jahrhunderts. Vor allem aber machte sie sich auf die Suche nach imposanten Rössern  und fand diese in der ganzen Stadt! Durch diese Rösser wurde die junge Dame immer vertrauter mit der Stadt – denn zum einen kam sie so in die entlegensten Winkel, zum anderen konnte jedes der Pferdchen eine eigene Geschichte erzählen, die ihr das Facettenreichtum der Stadt vor Augen führten.

Und so verging die Zeit immer schneller, immer tiefer geriet die junge Dame in den Strudel aus spannenden Geschichten, verbunden mit wundersamen Objekten oder fabelhaften Bildern.  Doch bald schon hieß es, Abschied nehmen – von den Geschichten, von den Objekten, vor allem aber von ihren WegbegleiterInnen. Da wurde sie ganz traurig, doch sie blickte zurück und sagte: Eine schöne Zeit war das, Danke!

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  1. Liebe Miriam,

    was für eine schööööööne Geschichte!!! Toller Abschiedstext!

    Liebe Grüße und bis bald
    Käthe

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