• Noch jungfräulich...
  • Unter Belagerung!

Vorher – nachher, leer – voll, es geht los

Seit genau einem Monat sitze ich nun an meinem neuen Schreibtisch im Büro des Planungsstabs des neuen Stadtmuseums und fülle denselben mit Papier, Büchern, Flyern, Arbeitsmaterialien – und mich selbst mit Inhalten, neuen Gesichtern, Vorgeschichte, Planungen, Praktischem, Wichtigem und Unwichtigem, Vordergründigem und Nebensächlichem, um mir zwischen all dem einen Überblick zu verschaffen. War also vor Wochen noch die blanke Tischplatte zu sehen, nutze ich nun die volle Fläche um all die Dinge zu sichten, zu sortieren und Neues zu erstellen.

Meine Aufgabe: die Kompetenzen des Planungsstab-Teams um den Bereich Kommunikation & Marketing zu ergänzen. Also erst mal erfahren wo stehen wir im Planungsprozess, was gibt es schon, was ist zu tun. Was für ein Selbstverständnis hat mein neues Team, wer sind wir und was wollen wir mit dem neuen Stadtmuseum? Und natürlich auch die Museumsfamilie nicht aus dem Blick verlieren.

Wikipedia sagt „Kommunikation ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen“. Mit wem wollen wir uns also austauschen und über was wollen wir informieren? Gilt also zu klären, welche Zielgruppen haben wir und für was können wir diese Gruppen interessieren? Welches Spezialpublikum können wir mit welchen Inhalten erreichen? Wissen z.B. Heiratswillige, dass sie sich im Hegelhaus trauen lassen können? Wissen Schulen und Lehrer über die Angebote des Stadtlabors Bescheid? Ist Familien die Stadtrallye „Where are the horses“ bekannt? Ist die LSBTTIQ-Community informiert, dass wir Objekte zu ihrer Geschichte suchen?

Nur ein kleiner Teil der Botschaften, die wir kommunizieren wollen. Und hierfür ist an meinem Schreibtisch vor allem mein PC mein Hauptkommunikationsweg über den ich nun die vorhandenen Kommunikationskanäle „befülle“: die Homepage informiert über unsere Angebote, der Blog gibt Einblick hinter die Kulissen der Museumsarbeit, bei Facebook wird Aktuelles gepostet, auf Instagram dokumentieren wir den Baufortschritt in Bildern, per Twitter gehen schnelle News raus.

Aber wir wollen nicht nur Botschaften senden, sondern auch empfangen. Die neuen Medien lassen hier natürlich schnelles Feedback zu und wir freuen uns über Rückmeldungen, Zuspruch, Fragen und vor allem Geschichten zur Geschichte Stuttgarts. Denn diese lebt ja von den Menschen – und die Lebenserfahrungen der Stuttgarter und Stuttgarterinnen und ihre vielfältigen Geschichten sollen im Zentrum des neuen Museums stehen.

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