Von Mutterstadt bis Let’s putz!

Begleitend zu Interviewreihe in der Stuttgarter Zeitung blicken wir hier auf das entsprechende Jahrzehnt zurück. Wenn es ein Jahrzehnt gibt, dass ich zumindest in Teilen in Stuttgart mitbekommen habe, dann sind es die 90er. Es ist das Jahrzehnt des Stuttgarter Hip-Hops. Mehrere WMs finden hier statt. Die Rad-WM aber auch die der Leichtathleten. Außerdem haben wir wieder mal eine Gartenschau in Stuttgart, dieses Mal international: die IGA.

1996 wird Wolfgang Schuster Oberbürgermeister, erst der dritte seit dem Krieg. 1998 macht er mit seiner ungewöhnlichen Aktion „Let’s putz“ Schlagzeilen. Er führt die Integrationspolitik von Rommel fort und stärkt sie zunehmend. Anfang der 90er gab es auch eine zunehmende Zahl an Flüchtlingen in Deutschland, in Stuttgart wurde das erfolgreiche Stuttgarter Modell dazu entworfen. Trotzdem gab es Anschläge auf Unterkünfte wie in Feuerbach. Doch die friedlichen Proteste gegen Fremdenfeindlichkeit waren stark und gut sichtbar, wie die Lichterkette im Dezember 1992.

1993 werden die Treppen am kleinen Schloßplatz gebaut und die SSB führt Nachtbuslinien ein. Im selben Jahr wird die Ausstellung der stadtgeschichtlichen Sammlung  im Tagblattturm eröffnet. Sie steht bis im Jahr 2000. 1994 eröffnet das Friedrichsbauvarieté.  1997 ist die Sanierung des Bohnenviertels abgeschlossen. 1999 wird mit dem Bau des Hauses der Geschichte begonnen und die erste lange Nacht der Museen gefeiert.

Der VfB wird 1992 Deutscher Meister und 1997 Pokalsieger. Im selben Jahr gewinnt der Architekt Ingenhoven den Wettbewerb für ein Projekt mit dem Titel Stuttgart 21.

Fehlt noch was? 0711 21696792

Oder Mail: stadtmuseum@stuttgart.de

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