• Auf meinem Schreibtisch: Modellbauten für die Workshops im Stadtlabor, Rechner und ein Blumenstrauß vom Team...
  • Herbstferien-Workshop im Stadtlabor
  • Papier, Pappe, Phantasie...
  • FSJ-lerin im Einsatz
  • Rechner und Handarbeit - mein Arbeitsplatz im Tagblattturm

Zwischen Büro und Bambusbau – FSJ Kultur beim Planungsstab Stadtmuseum

Nach guten zwei Monaten ist heute auch mein Schreibtisch an der Reihe. Als FSJ-lerin hier beim Planungsstab Stadtmuseum bin ich zusammen mit Silvia Gebel und vielen freien Mitarbeitern für das Stadtlabor und somit für die jüngste Generation zuständig. Ganz nach dem Motto „ Kleine Baukünstler ganz groß“ entstehen hier im Büro verschiedene Workshops und Ferienprogramme, die dann in den Räumlichkeiten des Stadtlabors in der Nähe des Hauptbahnhofs durchgeführt werden. An meinem Arbeitsplatz im Tagblattturm besteht meine Arbeit hauptsächlich aus der Organisation und der Koordination der verschiedenen Anfragen, sowie der Vorbereitung der Workshops. Dementsprechend häufig finden sich Bestätigungsschreiben und Anschreiben für besondere Workshops auf meinem Tisch. Und nicht zu vergessen, ganz viele kleine gelbe Haftzettel, die für alle möglichen Informationen von mir verwendet werden.
Die Tage vor den Herbstferien stapelten sich außerdem auch einige Kataloge und Massen an Zeitschriften neben meinem Schreibtisch – nein, keine Sorge, so langweilig, dass ich hier zusätzlichen Lesestoff bräuchte, ist es nicht – einige Wochen lang wurde das Material für unser Herbstferienprogramm „Papier, Pappe, Phantasie – Wie wird die Zeitung zum Hocker“ gesammelt und im Zuge dessen auch so einiges ausprobiert, was auch der Grund war, warum zwischen den alltäglichen Büroarbeiten auch die ein oder andere Papierskulptur entstand, die zur Probe gebastelt wurde.

Und obwohl ich einen Großteil meiner Arbeitszeit hier am Schreibtisch im Tagblattturm verbringe, ist dies nicht mein einziger Arbeitsort. Regelmäßig geht es in die Örtlichkeiten des Stadtlabors, um verschiedene Workshops mit zu leiten. Von „fliegenden Traumhäusern“ für die Vorschulkinder bis zu anspruchsvollen Modellbauworkshops für Jugendliche war bis jetzt schon alles dabei. Ein Höhepunkt war dabei sicherlich auch das Herbstferienprogramm im Stadtlabor, zu dem eine Woche lang jeden Tag zwei Gruppen zu Besuch kamen, die sich dann ausführlich mit den Materialien Papier und Pappe beschäftigt haben und natürlich auch ganz viel gebaut haben. So entstanden in dieser Woche Fußballtore, Indianerzelte, Blumensträuße und nicht zuletzt natürlich auch Hocker – alles aus Papier – da hat sogar so mancher Erwachsener gestaunt, was aus diesem leichten Material alles möglich ist zu bauen. Und auch wenn die Woche sicherlich anstrengend war, war es echt beeindruckend zu sehen, mit welcher Motivation die Kinder an ihre Bauaufgaben herangingen und welche Kreativität und Phantasie gezeigt wurde. Alles in allem genieße ich die Zeit hier wirklich und bin gespannt, was die nächsten zehn Monate noch so an diesem Schreibtisch passiert und auf mich zukommen wird.

Franziska Reeg, FSJ Kultur Mitarbeiterin im Stadtlabor 2015/2016

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