• Was Architekten von Spinnen lernen können...
  • Wer hier wohl wohnt?
  • Buntes Zelt mit elastischen Stoffen
  • Eine Zeltkonstruktion von oben
  • Zelte aus Obstnetzen
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Was Architekten von Spinnen lernen können…

Für das diesjährige Faschings- und Osterferienprogramm im Stadtlabor wagten, bzw. wagen, wir uns an ein ganz neues Thema – Architekturbionik.
Architektur? Ja, das klingt logisch. Und Bionik? Ok, versteht man. Aber zusammen? – Na klar! Ganz unter dem Motto „Gespannte Dächer und leichte Zelte – Was können Architekten von Spinnen lernen“ wurde mit Grundschulkindern erforscht, was sich die großen Baumeister von den kleinen Krabbeltieren abschauen können und wie daraus tolle Zeltdachkonstruktionen entstehen können.
Anhand eines kleinen Films wurde anschaulich gezeigt, wie die Spinne denn überhaupt ihr Netz baut und was an diesem so besonders ist. Anschließend wurde Schritt für Schritt die Verbindung zu bekannten Konstruktionen und Bauten hergestellt und das Prinzip der Druck- und Zugkräfte, die bei jedem Zelt in irgendeiner Art und Weise wirken, erklärt. Mithilfe einer Hängebrückenkonstruktion durften die Kinder die Druck- und Zugkräfte am eigenen Körper erfahren und so mancher stellte schnell fest, dass eine jede Kraft wirken muss, da sonst die Brücke instabil wird.
Nach einer kleinen Pause ging es mit der sogenannten „Architekturgymnastik“ weiter, bei der Beweglichkeit und Kreativität gefragt war. Verschiedene bekannte Bauwerke sollten mit dem Körper „nachgebaut“ werden – so entstanden mitten im Stadtlabor viele kleine Eiffeltürme, einige Stuttgarter Fernsehtürme und sogar das Sydney Opera House.
Anschließend begann die Bau- und Bastelphase: Aus Zahnstochern, Schaschlikspießen, Stecknadeln und elastischen Stoffen – von Feinstrumpfhosen bis Obstnetzen war alles dabei – wurden Zelte und fantastische Dächer konstruiert. Im zweiten Teil wurden die Überdachungen ausgeschmückt und mit Bewohnern, Möbeln oder Gartenzäunen versehen. Zum Abschluss hatte jedes Kind die Möglichkeit, sein Zelt vorzustellen und alle Konstruktionen wurden nochmals gewürdigt und bestaunt.
Wir freuen uns jetzt schon auf die Osterferien, in denen sich das Stadtlabor ein zweites Mal mit Nachwuchsbaumeistern füllt, die auf den Spuren der Spinne Zelte bauen!

P.S.: Die Workshops in den Osterferien sind bereits ausgebucht, aber auch für die Pfingstferien haben wir uns wieder ein tolles Thema ausgedacht, mehr verraten wir in Kürze unter www.stadtmuseum-stuttgart.de/stadtlabor-ferienprogramm

Anmeldungen für die Pfigsferien nehmen wir bereits entgegen!

Franziska Reeg, FSJ Kultur Mitarbeiterin im Stadtlabor 2015/2016

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