Eröffnung SpaceMaker x Lapidarium

Das Lapidarium soll ein Treffpunkt für junge Menschen werden – das wünschen sich die SpaceMaker.

Im zweiten Jugend-Projekt der StadtbauAkademie haben sie sich mit dem Thema „Umnutzung“ beschäftigt. Hierbei sind sie auf den ehemaligen Tennisplatz der Villa Gemmingen gestoßen, der ein Teil des Lapidariums ist. Diesen haben die 12- bis 16-Jährigen umgestaltet und laden ab Anfang Mai dazu ein, es sich auf selbst gebauten Sitzmöbeln bequem zu machen, die selbst entworfene Kugelbahn mit Tennisbällen auszuprobieren und sich auf dem Badmintonfeld sportlich zu betätigen.

Eröffnet wird am Samstag, 9. Mai um 15 Uhr. Ab dann können im oberen Teil des Lapidariums kostenfrei die Shuttlecocks übers Netz gespielt werden.

Weiter, leichter, höher – Brücken verbinden

Die Brücke ist ein Bauwerk zur Überwindung von Hindernissen. Sie besteht aus verschiedenen Elementen wie Überbau, Unterbau und Pfeilern. Diese tragen Lasten ab und sorgen so für eine stabile Konstruktion. Beim Hausforschertag wird erprobt, welche Materialien sich für das eigene Brückenmodell eignen, sodass es diesen Anforderungen Stand hält. Doch natürlich ist Funktionalität nicht alles, daher darf das Design der Modelle nicht zu kurz kommen. Als Ideengeberinnen dienen bekannte Brücken wie die uralte Ponte Vecchio in Florenz, die knallrote Golden Gate Bridge in San Francisco oder die ehemalige Neckarbrücke in Bad Cannstatt.

Unter Spannung – Leichte Dächer und Zelte

Viele spannende Architekturen haben ihre Vorbilder in der Natur. Wer wissen will, wie man stabil aber trotzdem leicht baut, der kann sich so einiges bei Spinnennetzen oder Seifenblasen abschauen. Der berühmte Stuttgarter Architekt Frei Otto hat für seine Architekturmodelle mit Seifenhäuten und Netzen experimentiert und ist schließlich mit dem Zeltdach des Münchner Olympiastadions weltberühmt geworden. Heutzutage werden leichte Dächer meist am Computer berechnet. Beim Hausforschertag kann jede Familie mit Stäben, Seilen, Gummibändern und Stoffen experimentieren und ihr eigenes Partyzelt, Tiergehege oder Stadiondach bauen.

Dreieck, Kreis, Quadrat – Ein Haus zum Tragen

Formen und Ornamente haben in der Architektur zu verschiedenen Zeiten große Bedeutung gehabt. Von der griechischen Antike, über gotische Maßwerke, barocke Innenräume, bis hin zur Postmoderne standen Ornamente und Formen immer wieder im Fokus von Architekturströmungen. Die Proportionen des Gebäudes werden durch Formen geordnet. Ornamente dienen in erster Linie als Schmuckelemente.

An diesem Hausforschertag stellen wir aus Formen ein individuelles Haus zusammen. Dieses übertragen wir auf einen Stoffbeutel und bedrucken es mit bunten Ornamenten.

Auf Achse — Woh­nen auf Rädern

Am letzten Samstag der Weihnachtsferien bauen wir rollende Häuser.

Wie viel Platz brauchen wir, um uns wohl zu fühlen? Benötigen wir eigene Häuser und große Wohnungen oder werden wir in Zukunft eher nur wenig Platz pro Kopf für uns alleine haben?
So wird viel mehr Platz frei für gemeinsam genutzte öffentliche Flächen und wir können unser Haus vielleicht sogar mit auf Reisen nehmen. Oder einfach über den Sommer an den See ziehen? Angelehnt an die gesellschaftliche Bewegung des Minimalismus sowie den Trend des „Vanlife“ statten wir eine kleine Box mit allen lebenswichtigen Räumen aus und bestücken so unsere Idee der eigenen, fahrbaren vier Wände.

Offenes Angebot für Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren
kostenfrei | ohne Anmeldung


Weitere Termine:

Dreieck, Kreis, Quadrat – Ein Haus zum Tragen
Samstag, 1.2.2020, 13 bis 17 Uhr

Weiter, leichter, höher – Brücken verbinden
Samstag, 7.3.2020, 13 bis 17 Uhr

Teppich ist flauschig und rot ist warm? – Eine Materialcollage
Samstag, 4.4.2020, 13 bis 17 Uhr

Unter Spannung – Leichte Dächer und Zelte
Samstag, 2.1.2020, 13 bis 17 Uhr