Digitaler Hausforschertag

Beim ersten digitalen Hausforschertag bringt die StadtbauAkademie Kindern und Familien grundlegende Aspekte der Architektur und Stadtplanung näher, um sie so für zukunftsweisende Gestaltung und Planung des öffentlichen und privaten Raumes zu begeistern. Mittels YouTube-Video, Bauanleitung oder Schritt-für-Schritt-Plan stellt die StadtbauAkademie ein alternatives Kreativ-Programm zur Verfügung.

Der Hausforschertag kommt so nach Hause in die Kinderzimmer und lädt Kinder und Familien in die Welt der Stadtplaner*innen und Architekt*innen ein.


Teilnahme auf folgenden Kanälen:

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Weiter, leichter, höher – Brücken verbinden

Die Brücke ist ein Bauwerk zur Überwindung von Hindernissen. Sie besteht aus verschiedenen Elementen wie Überbau, Unterbau und Pfeilern. Diese tragen Lasten ab und sorgen so für eine stabile Konstruktion. Beim Hausforschertag wird erprobt, welche Materialien sich für das eigene Brückenmodell eignen, sodass es diesen Anforderungen Stand hält. Doch natürlich ist Funktionalität nicht alles, daher darf das Design der Modelle nicht zu kurz kommen. Als Ideengeberinnen dienen bekannte Brücken wie die uralte Ponte Vecchio in Florenz, die knallrote Golden Gate Bridge in San Francisco oder die ehemalige Neckarbrücke in Bad Cannstatt.

Unter Spannung – Leichte Dächer und Zelte

Viele spannende Architekturen haben ihre Vorbilder in der Natur. Wer wissen will, wie man stabil aber trotzdem leicht baut, der kann sich so einiges bei Spinnennetzen oder Seifenblasen abschauen. Der berühmte Stuttgarter Architekt Frei Otto hat für seine Architekturmodelle mit Seifenhäuten und Netzen experimentiert und ist schließlich mit dem Zeltdach des Münchner Olympiastadions weltberühmt geworden. Heutzutage werden leichte Dächer meist am Computer berechnet. Beim Hausforschertag kann jede Familie mit Stäben, Seilen, Gummibändern und Stoffen experimentieren und ihr eigenes Partyzelt, Tiergehege oder Stadiondach bauen.

Dreieck, Kreis, Quadrat – Ein Haus zum Tragen

Formen und Ornamente haben in der Architektur zu verschiedenen Zeiten große Bedeutung gehabt. Von der griechischen Antike, über gotische Maßwerke, barocke Innenräume, bis hin zur Postmoderne standen Ornamente und Formen immer wieder im Fokus von Architekturströmungen. Die Proportionen des Gebäudes werden durch Formen geordnet. Ornamente dienen in erster Linie als Schmuckelemente.

An diesem Hausforschertag stellen wir aus Formen ein individuelles Haus zusammen. Dieses übertragen wir auf einen Stoffbeutel und bedrucken es mit bunten Ornamenten.

Auf Achse — Woh­nen auf Rädern

Am letzten Samstag der Weihnachtsferien bauen wir rollende Häuser.

Wie viel Platz brauchen wir, um uns wohl zu fühlen? Benötigen wir eigene Häuser und große Wohnungen oder werden wir in Zukunft eher nur wenig Platz pro Kopf für uns alleine haben?
So wird viel mehr Platz frei für gemeinsam genutzte öffentliche Flächen und wir können unser Haus vielleicht sogar mit auf Reisen nehmen. Oder einfach über den Sommer an den See ziehen? Angelehnt an die gesellschaftliche Bewegung des Minimalismus sowie den Trend des „Vanlife“ statten wir eine kleine Box mit allen lebenswichtigen Räumen aus und bestücken so unsere Idee der eigenen, fahrbaren vier Wände.

Offenes Angebot für Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren
kostenfrei | ohne Anmeldung


Weitere Termine:

Dreieck, Kreis, Quadrat – Ein Haus zum Tragen
Samstag, 1.2.2020, 13 bis 17 Uhr

Weiter, leichter, höher – Brücken verbinden
Samstag, 7.3.2020, 13 bis 17 Uhr

Teppich ist flauschig und rot ist warm? – Eine Materialcollage
Samstag, 4.4.2020, 13 bis 17 Uhr

Unter Spannung – Leichte Dächer und Zelte
Samstag, 2.1.2020, 13 bis 17 Uhr

Hoch, höher, lecker

Bereits im letzten Jahr hat die StadtbauAkademie zum Experimentieren mit Lebkuchenplatten und Zuckerguss eingeladen, aber dieses Jahr wird es noch spektakulärer: wer kann mit Lebkuchen einen eindrucksvollen und trotzdem stabilen Turm bauen? Das klassische Lebkuchenhaus aus dem Märchen „Hänsel und Gretel“ kennt fast jedes Kind. Doch wie schaut es mit einer etwas moderneren Variante aus? Oder soll es doch ein eher mittelalterlicher Burgturm werden? Möglichkeiten gibt es viele und wir freuen uns schon sehr über die Türme, die das StadtPalais am Ende des Hausforschertages mit Lebkuchenduft füllen werden. Jede Familie darf ihr eigenes Bauwerk im Anschluss mit nach Hause nehmen.

offenes Angebot
für Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren
kostenfrei | ohne Anmeldung

Ich geh’ mit mei­ner Laterne und mein Haus mit mir

Na, Ohrwurm rausgehört? Du meinst, wir haben da was verwechselt…? Ein Haus, das Beine hat? Weit gefehlt: wir wollen gemeinsam leuchtende Häuserlaternen basteln. Mit verschiedenen Giebel- und Dachformen, unterschiedlichen Fenstern und fröhlichen Farben, sieht jedes Haus garantiert anders aus. Nur eines haben sie alle gemeinsam – sie bringen Licht in die dunkle Jahreszeit! Die gebastelten Laternen dürfen im Anschluss mit nach Hause genommen und auf den Straßen ausgeführt werden.

offenes Angebot
für Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren
kostenfrei | ohne Anmeldung

Häu­ser wie Kristalle

Bauwerke erinnern oft an ganz unterschiedliche Dinge. Welche Inspirationsquellen hatten die Architekt*innen als ihnen die Idee für die Konstruktion und Fassadengestaltung kam? Wir wollen uns gemeinsam Gebäude im Stile des Dekonstruktivismus anschauen und anschließend selbst ausprobieren, welche Häuser aus zufällig entstandenen Vielecken geformt werden können. Losgelöst von der Funktion baut jede Familie so ihr eigenes, spektakuläres Haus. An was es wohl später erinnern wird? Kristalle? Panzertiere? Scherbenhaufen? Pfannenkuchenberge? Feuerscheite? Eisberge? Muschelstücke? Bruchschokolade?

offenes Angebot
für Familien mit Kindern
kostenfrei | ohne Anmeldung