Live-Gäste im Digitalen StadtPalais

Live-Gäste wie Musiker*innen, Künstler*innen, Historiker*innen und Museumsmacher*innen schalten sich immer wieder in das StadtPalais Digital hinzu, ergänzen das Programm durch persönliche Anekdoten, Expert*innenwissen und ihre ganz eigene Sicht auf die Ausstellungen.

Besuchen Sie die Veranstaltung auf unserem Instagram-Kanal – Wir freuen uns auf Sie!

Live-Gäste im Digitalen StadtPalais

Live-Gäste wie Musiker*innen, Künstler*innen, Historiker*innen und Museumsmacher*innen schalten sich immer wieder in das StadtPalais Digital hinzu, ergänzen das Programm durch persönliche Anekdoten, Expert*innenwissen und ihre ganz eigene Sicht auf die Ausstellungen.

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Live-Gäste im Digitalen StadtPalais – DJ Thomilla

Live-Gäste wie Musiker*innen, Künstler*innen, Historiker*innen und Museumsmacher*innen schalten sich immer wieder in das StadtPalais Digital hinzu, ergänzen das Programm durch persönliche Anekdoten, Expert*innenwissen und ihre ganz eigene Sicht auf die Ausstellungen.

Wir freuen uns an diesem Mittwoch auf unseren Live-Gast Thomilla. Der DJ, Komponist und Musikproduzent und ein Teil der Turntablerocker. Thomilla war
in den 90ern wichtiger Mitgestalter der Stuttgarter Hip-Hop-Szene.

Die Veranstaltung findet auf unserem Instagram-Kanal statt – Wir freuen uns auf euren Besuch!

Magnus Klaue über Max Horkheimer

Vortrag mit anschließender Diskussion

1970 erhielt Max Horkheimer als erster Träger die neugeschaffene Bürgermedaille der Stadt Stuttgart. Die Verleihung dieser Medaille stand einerseits emblematisch für Horkheimers Rückwendung zu seiner eigenen Kindheits- und Jugendbiographie und für seine Verbindungen zum Stuttgarter jüdischen Großbürgertum des späten 19. Jahrhunderts. Andererseits zeugte sie von dem zwiespältigen Verhältnis der Geburtsstadt zu ihrem prominenten Sohn, denn ihre Verleihung war das Resultat des gescheiterten Versuchs, Horkheimer zum Ehrenbürger zu machen. Die Veranstaltung soll an die Bedeutung Stuttgarts für Horkheimers frühe geistige Entwicklung erinnern und zugleich die Frage stellen, weshalb ihm Stuttgart in seinen späten Lebensjahren erneut wichtig wurde und warum die Stadt ihm weniger Sympathie entgegenbrachte, als er ihr.

Magnus Klaue ist promovierter Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leipziger Simon-Dubnow-Institut. Für sein aktuelles Forschungsprojekt „Ein letzter Bürger. Eine intellektuelle Biografie Max Horkheimers“ beschäftigt er sich intensiv mit Horkheimers Lebensstationen. Darüber hinaus ist Klaue freier Autor und Publizist. Seine Texte erscheinen unter anderem in der Zeit, Jungle World und Redaktion Bahamas.


Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Richard Herre und die Stuttgarter Ausstellungen der Jahre 1922 bis 1929

Programm zur Ausstellung „Richard Herre“

Vortrag von Anja Krämer, Leiterin des Weißenhofmuseums

Zu Beginn der zwanziger Jahre ist der Gestalter Richard Herre an drei Stuttgarter Ausstellungen beteiligt, die den Weg für die Weißenhof-Ausstellung 1927 ebnen: Bei der „Werkbundausstellung Württembergischer Erzeugnisse“ 1922, der „Bauausstellung Stuttgart“ und der Werkbundausstellung „Die Form“ im Jahr 1924. Hier zeigt er Möbel und grafische Arbeiten und entwirft Werbemittel wie ein Plakat, ein Katalogtitelblatt oder die Eingangsbemalung. Mit seinen Freunden Richard Döcker und Willi Baumeister gibt er sich dort als klarer Avantgardekünstler zu erkennen. So ist er auch bei den folgenden großen Werkbundausstellungen „Die Wohnung“ 1927 am Weißenhof der „FiFo“, Film und Foto 1929 mit von der Partie.

Richard Herre – Ein Gestalter der Moderne

Programm zur Ausstellung „Richard Herre“

Vortrag von Frank Herre, Architekt und Sohn von Richard Herre

Richard Herre war Teil der Avantgarde der 1920er Jahre in Stuttgart und eng mit Willi Baumeister und Richard Döcker befreundet. Er entwarf Möbel, Teppiche, Bucheinbände und übernahm grafische Arbeiten. Für die Weißenhof-Ausstellung 1927 richtete er eines der Häuser von Max Taut ein. Auch mit Le Corbusier war er eng verbunden und gestaltete den Umschlag der deutschen Erstausgabe seiner Bestseller „Kommende Baukunst“ 1926 und „Städtebau“ 1929. Später übernahm er sogar die deutsche Übersetzung von Le Corbusiers Modulor.

Veranstaltungsort:
Weissenhofwerkstatt im Haus Mies
van der Rohe, Am Weissenhof 20,
70191 Stuttgart

VR-Architektur – Die Avantgarde von heute?

Programm zur Ausstellung „Richard Herre“
Vortrag und Demonstration mit VR-Brille

Genauso wie sich der Aufbau einer Webseite von der Struktur eines Buches unterscheidet und vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung bietet, lässt sich räumliche Organisation im virtuellen Raum anders denken: Brauchen wir ohne Schwerkraft und Materialität noch rechte Winkel und Geschosse um uns zurechtzufinden? Wie sehen Oberflächen aus, wenn es keine materialbasierten Texturen geben muss?

Darüber hinaus stellen sich Fragen hinsichtlich der Nutzung dieser virtuellen Räume und der Interaktion zwischen Besuchern und ihrer Umgebung. Erlauben virtuelle Räume neue Formen der Interaktion von Menschen und den raumbildenden Objekten?

Einige erste Antworten darauf geben Tobias Wallisser, Professor für Entwerfen Architektur/Innovative Bau- und Raumkonzepte in der Fachgruppe Architektur der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, gemeinsam mit dem Werkstattlehrer der Digitalwerkstatt Volker Menke und den zwei Studentinnen Christine van Dyk und Carina Stöveken.

Als Besonderheit gibt es neben den Vorträgen auch eine Demonstration mit 3D-Brille, mit der die von den Studentinnen erarbeiteten Modelle betreten und erlebt werden können.

 

WG-Movie-Night

Ein klassischer Filmabend ist in einer Wohngemeinschaft nicht wegzudenken und daher lädt das Museum Hegel-Haus zur WG-Movie-Night ein.

Philosophie ist an vielen Stellen unseres Alltags präsent – auch die Filmwelt beschäftigt sich mit philosophischen Fragen. Sind unsere Gedanken und Träume (ir)real? Lassen sie sich manipulieren? Im gemütlichen Wohnzimmer tauchen die WG-Besucher*innen in die philosophischen Konzepte und Aspekte eines bekannten Science-Fiction-Films ein. Prof. Dr. Christine Reeh-Peters von der Filmuniversität Babelsberg gibt zur Einführung einen Impuls-Vortrag und steht in der Anschlussdiskussion für Fragen bereit.