Podiumsdiskussion: Die Debatte um den Standort der Figur von König Wilhelm II.

 

Podiumsdiskussion live auf unserer Facebook-Seite StadtPalais – Museum für Stuttgart. Die Podiumsdiskussion musste im März aufgrund der Corona-Verordnung abgesagt werden und wird nun digital nachgeholt. Im Anschluss auch hier auf der Website unter Digitales StadtPalais zu finden.


Die Statue wurde vom Landesverband Baden-Württemberg für Hundewesen e.V. 1991 gestiftet und zeigt den letzten Monarchen Württembergs mit seinen beiden Hunden Ali und Ruby. Bis zum Jahr 2017 stand sie vor dem Wilhelmspalais. Dann wurde sie in den hinteren Teil des Gartens versetzt. Bürgerinnen und Bürger trugen nun den Wunsch an das StadtPalais heran, die Plastik wieder an der Vorderfront des Hauses aufzustellen.

Marc Gegenfurtner, Leiter des Kulturamts der Stadt Stuttgart, spricht ein Grußwort. Dr. Edith Neumann, Sammlungsleiterin und stellvertretende Direktorin des StadtPalais wird inhaltlich in die Thematik einführen.

Auf dem Podium diskutieren Dr. Torben Giese, Direktor StadtPalais – Museum für Stuttgart, Professor Dr. Wolfram Pyta, Professor für Neuere Geschichte und Leiter der Abteilung für Neure Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart, Dr. Wolfgang Müller, Vorsitzender AgS Stuttgart – Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart, Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin Stuttgart Mitte, Lisa Gerlach, Stuttgarter Bürgerin und Briefschreiberin, und Dr. Albrecht Ernst, Hauptstaatsarchiv. Moderiert wird der Abend von Jan Sellner, Stuttgarter Zeitung


Im Vorfeld sprechen Museumsdirektor Dr. Torben Giese und Achim Laur, vom Stadtpalais und verantwortlich für das Veranstaltungsprogramm zur kommenden Ausstellung „Wilhelm II.“, über die Ergebnisse von Interviews mit Zeitzeugen: Dr. Rolf Hacker, Steuerberater für den Förderverein „Skulptur Wilhelm II.“, Dr. Dorit Sedelmeier, Kulturamtsleiterin a. D. und Karl Heinz Lampmann, damals zuständig für Skulptur im öffentlichen Raum. Das Gespräch wird am Donnerstag, 25. Juni, um 19 Uhr auf Facebook gezeigt und ist im Anschluss unter Digitales StadtPalais zu sehen.

Stuttgart ist Hegel-Stadt

Digitale Führung mit Dr. Christiane Sutter, Leiterin Museum Hegel-Haus.

Die Veranstaltung findet auf Facebook statt.

Insta Live-Führung Hölderlinturm

Live Führung mit Dr. Sandra Potsch, Leiterin Museum Hölderlinturm Tübingen, und Dr. Christiane Sutter, Leiterin Museum Hegel-Haus.

Dr. Sandra Potsch
Dr. Christiane Sutter

Die Veranstaltung findet auf der Instagram-Seite des Museum Hegel-Haus statt.

„Warum ist Hegel heute wichtig?“ – Hegel-Gespräche

Hegel-Gespräche mit Prof. Dr. Heike Gfrereis

Gfrereis leitet die Museen im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Im vergangenen Jahr beschäftigten sich das Museum Hegel-Haus und das Deutsche Literaturarchiv Marbach in enger Zusammenarbeit mit der Idee der Dichter- und Denker-WG in Anlehnung an Hegels Studienzeit in Tübingen.

Die Veranstaltung findet auf der Facebook-Seite des Museum Hegel-Haus statt.

„Warum ist Hegel heute für Stuttgart wichtig?“ – Hegel-Gespräche

Hegel-Gespräche mit Peter Grohmann

Der Kabarettist und Autor Peter Grohmann ist Mitbegründer des Stuttgarter Bürgerprojektes „Die AnStifter“, welches seit über zehn Jahren auch die Programmreihen „Das Philosophische Café“ und den „Literarischen Abend“ im Museum Hegel-Haus veranstaltet.

Die Veranstaltung findet auf der Facebook-Seite des Museum Hegel-Haus statt.

Technotheater „The Orange Moon“

Das Technotheater „The Orange Moon“ kommt Ende des Jahres ins StadtPalais – Museum für Stuttgart. Das Foyer des StadtPalais verwandelt sich ein Wochenende lang, von morgens bis in die Nacht hinein, in einen inszenierten Erlebnisraum mit Theatererlebnis und einer partizipativen Installation.

Ende des Jahres 2020 verwandelt sich das Foyer des StadtPalais in ein intensives Live-Erlebnis aus Techno, Theater und Installation. An drei Tagen findet eine multidisziplinäre Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen und der Stuttgarter Stadtgeschichte statt.

Die ganztägige Live-Installation „Noise of Stuttgart“ kreiert einen (Club-)Raum im Foyer des StadtPalais. Experimentelle Musikstücke, die aus Stuttgarter Stadtgeräuschen entstanden sind, bilden die Soundkulisse. Performer*innen reagieren in einer Tanz- und Theaterperformance auf die Klänge. Immer wieder durchbrechen Gesprächsschnipseln den Sound, es sind Dialoge mit Menschen aus Stuttgart über die Zukunft. Die Installation stellt einen kritischen Beitrag zu Wissenschaftsethik, Nachhaltigkeit und dem modernen Menschen dar.

Im Zentrum des dreitägigen Erlebnisraumes steht das von Tobias Frühauf entwickelte Technotheaterstück „The Orange Moon“. Das Stuttgarter Theaterlabel „Tacheles und Tarantismus“ thematisiert Fragestellungen rund um die Digitalisierung, Umwelt und alternative Modelle des menschlichen Zusammenlebens. In der Inszenierung von Philipp Wolpert werden Ängste, Zukunftsfragen und Herausforderungen, die eine veränderte Welt mit sich bringt, mit der Stuttgarter Bevölkerung erörtert. Die Theatermacher erklären: „Letzten Endes sind alles universelle Zukunftsszenarien. Es geht um uns alle und Fragen mit denen die gesamte Menschheit in naher Zukunft konfrontiert sein wird. Wir Stuttgarter stellen uns diesen Fragen und scheuen diesen Konflikt nicht.“ In einer Live-Performance begibt sich ein*e Expert*in aus den Bereichen Technik, Soziologie, Politik oder Umwelt, vor jeder Vorstellung in den Dialog mit interessierten Zuschauer*innen.

„The Orange Moon“ ist in der nahen Zukunft verortet. In einer schönen neuen Umgebung, die der Mensch sich selbst geschaffen hat. Hier gibt es weder Maschinen noch Technik. Die Gesellschaft befindet sich in einem Entwicklungsstadium hin zu einer apokalyptischen Welt. Es werden menschliche Schicksale geschildert und der Kampf der jungen Generation dargestellt. Das Stück ist ein Abbild des modernen Menschen und ein Porträt dieser Zeit – die Flucht in den Exzess ohne Zufluchtsort. Können Erlebnisse und Gedanken der Anstoß und die Triebkraft heraus aus dieser Dystopie sein?