Friedrich Wolf – Ein bedeutender Stuttgarter
19:00 Uhr
StadtPalais
Friedrich Wolf war einer der populärsten, meistübersetzten und umtriebigsten Figuren im kulturellen Leben der Weimarer Republik: Charismatischer Arzt, vielgespielter Schriftsteller und “Aktivist”, der das Motto „Kunst ist Waffe“ prägte. Seiner sozialkritischen Haltung und seiner jüdischen Herkunft wegen verfolgten, vertrieben und enteigneten ihn die Nationalsozialsten. Aus dem Exil kehrten er, seine Frau Else und seine Söhne Markus, der spätere DDR-Geheimdienstchef, und Konrad, der bekannte Filmregisseur, nach Deutschland zurück in die sowjetisch besetzte Zone. Am 17. Mai 1946, kam er noch einmal nach Stuttgart, seiner geliebten Stadt, ‘in der er seine schönsten Lebensjahre verbrachte und dann durch die ganze Welt geschleudert wurde’, um im Furtbachhaus seine optimistische und viel beachtete Grundsatzrede „Mut zum Leben“ zu halten.
Eine Abend mit:
Dr. Torben Giese, Direktor des StadtPalais
Lew Hohmann, Berlin, Filmregisseur, Autor von Filmen und Publikationen zu Wolf
Dr. Michael Kienzle, Literaturwissenschaftler
Barbara Stoll liest Text von und über Wolf
Lew Hohmann zeigt Ausschnitte seines Films über Friedrich Wolf “Verzeiht, dass ich ein Mensch bin”.
Eine Veranstaltung des StadtPalais in Kooperation mit der Stiftung Geißstraße
Eintritt: frei
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Durch die Stadt mit Friedrich Wolf
Orte seines Wirkens in der Stadt
Im Rahmen ihrer Reihe “Durch die Stadt mit …” lädt die Stiftung Geißstraße ein zu einem “Spaziergang im Sitzen” mit Waldemar Grytz. Lew Hohmann wird ebenfalls anwesend sein.
Dienstag, 19. Mai 2026, 18:30 Uhr; Stiftung Geißstraße 7 (Eingang Töpferstraße)
Anmeldung erwünscht unter stiftung@geissstrasse.de
Eine Veranstaltung der Stiftung Geißstraße