StadtPalais – Museum für Stuttgart

Stadtmuseum Bad Cannstatt

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt bleibt aufgrund der aktuellen Corona-Situation bis auf Weiteres geschlossen.

Einlass- und Hygiene-Regelungen im Stadtmuseum Bad Cannstatt

Gesundheit
Bitte kommen Sie nur, wenn Sie sich gesund fühlen.

Zugang
Das Haus ist über den gewohnten Eingang im Klösterle zu betreten.

Besucherzahl
Um die Sicherheit und Gesundheit aller zu gewährleisten, kann nur eine begrenzte Anzahl an Besucher*innen das Museum betreten. Einlass wird nur Gruppen von maximal drei Personen und Familienverbänden gewährt.

Hygieneschleuse
Jede*r Besucher*in desinfiziert sich unter Anleitung durch das Museumspersonal direkt nach Betreten des Hauses die Hände.

Maskenpflicht und Datenerhebung
Für das Museum besteht Maskenpflicht. Jede*r Besucher*in muss beim Betreten des Hauses außerdem gültige Kontaktdaten hinterlassen, sonst kann kein Zutritt gewährt werden. Die Daten werden nach 4 Wochen vernichtet.

Ausstellungen
Bitte beachten Sie, dass aktuell nur die Sonderausstellung besucht werden kann. Die Dauerausstellung bzw. das Dachgeschoss ist für die Besucher*innen gesperrt.

Historische Ereignisse und lokale Stadtgeschichte

Bad Cannstatt ist nicht nur der bevölkerungsreichste, sondern auch der älteste Stadtteil Stuttgarts – hier lässt sich die Besiedelung bis zur Steinzeit zurückverfolgen. Das Stadtmuseum Bad Cannstatt zeigt in der mittelalterlichen Klösterle-Scheuer wichtige historische Ereignisse und Themen der lokalen Geschichte.

Bereits vor rund 250.000 Jahren lebten am Neckar in Cannstatt Menschen – dies illustriert eindrucksvoll ein Travertinstein mit den versteinerten Resten eines Lager- und Schlachtplatzes. Die Römer sicherten mit dem Bau eines Reiterkastells „Auf der Steig“ um 90 n. Chr. den Limes gegen die Germanen. Ein Diorama zeigt verschiedene Szenen des provinzial-römischen Lebens in Cannstatt. Das mittelalterlich geprägte Stadtbild, das sich bis weit ins 19. Jahrhundert erhielt, wird in einem detailgetreuen Stadtmodell anschaulich.

Im Obergeschoss präsentiert das Stadtmuseum Bad Cannstatt die Dauerausstellung „Panorama Cannstatt“, die die unterschiedlichen Facetten Cannstatts als Neckarstadt, Königsstadt, Literaturstadt, Heimatstadt und vieles mehr widerspiegelt. Weitere Themen der ständigen Ausstellung sind u.a. das Badeleben, die Anfänge der Industrialisierung sowie Beispiele prominenter „Cannstatter“. In regelmäßig stattfindenden Sonderausstellungen vertieft das Stadtmuseum außerdem weitere spannende Aspekte der Cannstatter Geschichte.

StadtPalais – Museum für Stuttgart Stadtmuseum Bad Cannstatt

Willkommen im Stadtmuseum Bad Cannstatt. Das Museum ist in der mittelalterlichen Klösterle-Scheuer zu Hause.

Ausmalwettbewerb „Bunte Götter“ anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Den Römern auf der Spur. 125 Jahre Archäologie in Cannstatt“

Über 70 tolle Einsendungen zum Malwettbewerb „Bunte Götter“ haben das Stadtmuseum Bad Cannstatt erreicht. Mit viel Kreativität und Farbenfreude haben sowohl zahlreiche Schulklassen als auch Einzelpersonen teilgenommen. Zur Preisverleihung am 5. August sind viele der Teilnehmer*innen mit ihren Familien ins Klösterle gekommen. Die Sieger*innen konnten sich über tolle Gutscheine der Buchhandlung Osiander und schokoladene Leckereien aus dem Hause Ritter freuen, die vom Verein Pro Alt-Cannstatt e.V., gestiftet wurden. Alle eingesendeten Bilder können noch bis zum Ende der Ausstellung am 20. September im Museum bewundert werden.

Eine Auswahl der wunderbaren Bilder seht ihr nachfolgend in der Bildergalerie.

Geschichte

StadtPalais – Museum für Stuttgart Stadtmuseum Bad Cannstatt

Das eindrucksvolle Fachwerkhaus von 1463

Das Museum wurde 1959 als Heimatmuseum auf Initiative von Cannstatter Bürgern gegründet. Der Heimatforscher Erwin Hageloh und der Kunstmaler Hermann Metzger richteten in der Wilhelmstraße 7 eine erste Ausstellung ein. 1988 konnte die Ausstellung in das Nebengebäude des „Klösterle“ umziehen, das auf Initiative von Pro-Alt Cannstatt e.V. erhalten und renoviert worden war. Im Dezember 1988 wurde es – jetzt unter dem Namen „Stadtmuseum Bad Cannstatt“ – am heutigen Standort eröffnet. Namhafte Unterstützung erfährt das Museum durch den VCV (=Vereinigung Cannstatter Vereine) und wiederum Pro Alt-Cannstatt.

Das Klösterle ist eine Cannstatter Institution, ein Wahrzeichen der Sauerwasserstadt. Es gilt als das älteste erhaltene Wohnhaus auf Stuttgarter Gemarkung und beherbergt heute neben einem Architekturbüro und dem Stadtmuseum Bad Cannstatt eine auch eine Weinstube. Dabei stand die Erhaltung des Gebäudes in den 1970er Jahren auf Messers Schneide. So gab es Pläne, auf dem Areal ein Kaufhaus nebst Parkhaus zu errichten. Der Initiative eines jungen Architekten, Hermann Kugler, und zahlreicher Bürgerinnen und Bürger ist es letztlich zu verdanken, dass das Klösterle gerettet wurde. Aus den Reihen des Traditionsvereins »Kübelesmarkt« bildete sich zu diesem Zweck „Pro Alt-Cannstatt“, mit zahlreichen Aktionen wurden Spenden generiert. 1984 war die denkmalgerechte Sanierung des Hauptgebäudes des Klösterle durch Hermann Kugler und sein Team abgeschlossen und wurde mit dem Denkmalschutzpreis (Peter-Haag-Preis) belohnt.


Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘! Cannstatt und die Geburt der „Schwäbischen Eisenbahn“ vor 175 Jahren

„Komm‘ Weib! Steig‘ ei‘!“ So verballhornten die Schwaben die Abkürzung „K.W.St.E.“, die sich an Wagen und Lokomotiven ihrer „Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn“ befand. Am 2. Oktober 1845 lief der erste Probezug über die Strecke Cannstatt-Untertürkheim, drei Wochen später am 22. Oktober wurde der reguläre Verkehr zwischen dem Cannstatter Bahnhof und Untertürkheim aufgenommen. König und Hofstaat fuhren schließlich am 20. November mit, als die Strecke bis Esslingen eingeweiht wurde.

Zeitgleich gingen die Bauarbeiten für den Anschluss nach Stuttgart und die Bahn von Stuttgart nach Ludwigsburg weiter. Technisch war dieser Anschluss aufwändiger, musste doch eine Brücke über den Neckar errichtet und ein Tunnel unter dem Schloss Rosenstein ergraben werden. Der Stuttgarter Bahnhof wurde am 26. September 1846, Ludwigsburg am 15. Oktober 1846 angeschlossen. Und somit stand nach nur zweieinhalb Jahren Bauzeit die „Zentralbahn“, Teile der sogenannten „Nord-“ und „Ostbahn“ – und damit auch das Anfangsstück dessen, das später die „Schwäbische Eisenbahn“ genannt wurde. Der noch erhaltene erste Tunnel unterm
Schloss Rosenstein ist ein wertvolles und frühes Denkmal der Mobilitäts- und Technikgeschichte Württembergs.

Die Ausstellung zeichnet anhand von Texten, Bildern und Objekten die frühen alternativen Überlegungen und die tatsächlichen Entwicklungen der Planungen nach. Wobei der Schwerpunkt auf den kultur-, sozial-, sowie wirtschaftsgeschichtlichen Aspekten, Begleiterscheinungen und Auswirkungen des Themas „Die Eisenbahn kommt…“ liegt. Beschrieben werden die Ereignisse der Jahre zwischen 1840 und 1871, mit einem Ausblick auf die Entwicklungen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts – eine Zeit, in der die Einführung der Eisenbahn zum Beschleuniger der industriellen Entwicklung wurde und in der sich das Leben der Cannstatter und Württemberger veränderte. Dabei findet Anekdotisches aus dem Schienenverkehr von Seiten der Eisenbahnmitarbeiter und der Fahrgäste ebenso seinen Platz, wie Königsempfänge und Streckeneinweihungen im Eisenbahnumfeld. Darüber hinaus zeigt eine eigens für die Ausstellung aufgebaute und unter Anleitung durch die Besucher bespielbare H0-Modell-Anlage die Bestandteile der Eisenbahn in Cannstatt um 1870.

„Einsteigen, bitte!“

Flyer Eisenbahnausstellung Stadtmuseum Bad Cannstatt

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StadtPalais Digital – Beiträge

Blick in die Sonderausstellung Teil 1

Blick in die Sonderausstellung Teil 3

Blick in die Sonderausstellung Teil 2

Veranstaltungen


Informationen

Öffnungszeiten

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt bleibt aufgrund der aktuellen Corona-Situation bis auf Weiteres geschlossen.

Mi 14 – 16 Uhr
Sa 14 -17 Uhr
So 12 – 18 Uhr


Kontakt
Marktstraße 71/1 (Klösterle)
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Tel 0711/5647 88
während der Öffnungszeiten

Tel 0711/216 258 00
außerhalb der Öffnungszeiten
E-Mail stadtpalais@stuttgart.de


Gut zu wissen
Das Stadtmuseum Bad Cannstatt ist nur im Erdgeschoss mit Rollstuhl zugänglich, die Toiletten sind leider nicht zugänglich.

Preise
Eintritt frei


Führungen
Auf Anfrage
Tel 0711/216 258 00
E-Mail stadtpalais@stuttgart.de


Anfahrt
S1, S2, S3 Haltestelle Bad Cannstatt
U1, U2, U13 Haltestelle Wilhelmsplatz U13
U14, Bus 52/55/56 Haltestelle Rosensteinbrücke


Downloads

Museumsflyer

Flyer Römerausstellung

Flyer Eisenbahnausstellung


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