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Podiumsgespräch

Stuttgarter Geschichten der Mehrsprachigkeit

StadtPalais – Museum für Stuttgart 13.03.2019, 19:30 Uhr

Bei dem Podiumsgespräch im Rahmen von »HEIMAT – Internationale Wochen gegen Rassismus Stuttgart« diksutieren im StadtPalais Pädagogen und Akteure der Bildungspolitik aus den 1980er Jahren und heute über die migrantische Bildungsgeschichte unserer Stadt.

Mehrsprachigkeit hat Konjunktur – unter anderem als bildungspolitisches Konzept. Die EU fordert ihre Mitgliedstaaten auf, das Lernen von mehreren Sprachen zu fördern. In Baden‐Württemberg werden Englisch und Französisch inzwischen bereits in der Grundschule unterrichtet. Dabei wird oft vergessen, dass mehrsprachige Bildung in Stuttgart nichts Neues ist, sondern bereits eine lange Geschichte hat. Seit mindestens 40 Jahren setzen sich Migranten für mehrsprachige Bildung ein und organisieren entsprechende Schulen. Dennoch scheinen Englisch‐ und Französischunterricht an Schulen anders bewertet zu werden als der Unterricht in Türkisch, Mongolisch oder Arabisch. War das schon immer so? Warum kennen wir diese migrantische Bildungsgeschichte in Stuttgart kaum? Wer erinnert sich? Und kann die offizielle Bildungspolitik an diese Erfahrungen anknüpfen? 

Eintritt frei.

Ausdruck vom 10.12.2019
http://www.stadtpalais-stuttgart.de/2067.html