StadtPalais – Museum für Stuttgart

Städtisches Lapidarium

Das Städtische Lapidarium hat geöffnet

Liebe Freund*innen des Lapidariums,

das Lapidarium hat aufwendige Maßnahmen getroffen, um die Gesundheit der Besucher*innen wie auch des eigenen Personals zu gewährleisten.
Abstands- und Hygieneregeln sowie eine Reduzierung der Besucherzahlen sollen zur nachhaltigen Eindämmung des Coronavirus beitragen. Aufgrund der Pandemie finden daher 2020 daher auch keine Veranstaltungen statt.

Das Lapidarium freut sich darauf, dass die Besucher*innen das Gelände wieder zum Leben erwecken!

Gesundheit
Bitte kommen Sie nur, wenn Sie sich gesund fühlen.

Maskenpflicht und Datenerhebung
Für das Museum besteht Maskenpflicht. Jede*r Besucher*in muss beim Betreten außerdem gültige Kontaktdaten hinterlassen, sonst kann kein Zutritt gewährt werden. Die Daten werden nach 4 Wochen vernichtet.

Zugang
Das Lapidarium ist über den gewohnten Eingang über die Hofeinfahrt Mörikestr. 24/1. zu betreten.

Hygieneschleuse
Jede*r Besucher*in desinfiziert sich unter Anleitung durch das Museumspersonal direkt nach Betreten der Gartenanlage die Hände.

Gelände
Bitte beachten Sie, dass aktuell nur der untere Bereich des Lapidariums betretbar ist.

Aktuelles

Eröffnung der Umnutzung des Lapidariums als Abschluss des SpaceMaker-Projektes „Mach was draus! Stuttgart neu genutzt“ der StadtbauAkademie


Seit Samstag, 1. August 2020 ist die SpaceMaker-Installation der StadtbauAkademie im Lapidarium für Besucher zugänglich und bis zum 13. September 2020 nutzbar. Entstanden ist die Umnutzung des Lapidariums aus dem SpaceMaker-Projekt „Mach was draus! Stuttgart neu genutzt“. Ziel des Ferienprogramms (Faschingsferien/Sommerferien) der StadtbauAkademie für Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren war es, sich in diesem Jahr mit dem Thema Umnutzung von Orten zu beschäftigen. Gemeinsam machten sich die Jugendlichen Gedanken darüber wie sich eine Stadt verändert und an welchen Orten sie selbst dazu aktiv und kreativ beitragen können.

Mehr zum Projekt erfahrt ihr in diesem Video:

Restaurierung des Apoll

Pünktlich zur Eröffnung des Lapidariums am 3. Juni wurde die Restaurierung des Apoll abgeschlossen. In diesem Video könnt ihr Euch selbst vom Ergebnis überzeugen:

Park und steinernes Bilderbuch

In einer Parkanlage gelegen, bietet das Städtische Lapidarium einen besonders reizvollen Zugang zur Bau- und Kulturgeschichte der Landeshauptstadt. Die Anlage ist innerhalb der Stuttgarter Museumslandschaft eine Besonderheit: einerseits historische Parkanlage, andererseits als Freilichtmuseum eine Art „steinernes Bilderbuch“ der Stadtgeschichte. Terrassen, Brunnenhof und alte Bäume laden zum Verweilen ein.

Der Name ‚Lapidarium‘ leitet sich vom lateinischen lapis, ‚Stein‘ ab und bezeichnet eine Sammlung von Steinwerken, etwa Skulpturen, Grabsteine und Bauplastik.

Im Jahre 1905 legte Karl von Ostertag-Siegle den Park nach Vorbildern italienischer Renaissancegärten an. Er schuf im Mittelpunkt des heutigen Lapidariums eine Wandelhalle mit Antikenwand, in der er eine Vielzahl von Fragmenten römischer Antiken anbringen ließ, die er auf Reisen nach Italien erworben hatte.

StadtPalais – Museum für Stuttgart Städtisches Lapidarium

Der Eingang des Lapidariums wird von einem bronzenen Ritter bewacht.

„Mich zieht dieser abgeschiedene Garten mit seinen Steintrümmern wie kein anderes Museum in die Vergangenheit zurück, wahrscheinlich, weil das Ewige (denn Gras, Baum, Büsche und rieselndes Wasser werden uns alle überleben) dicht neben dem Vergänglichen steht. Und während du weitergehst, dich niedersetzt neben Standbildern, an die Blätter rühren, ist es als ob du dir selbst begegnest.“

– Hermann Lenz: Stuttgart (1983)

StadtPalais – Museum für Stuttgart Städtisches Lapidarium

1950 erwarb die Stadt die Anlage und richtete auf Initiative von Gustav Wais mit über zweihundert Plastiken und Überresten zerstörter oder abgerissener Bauten Stuttgarts das Städtische Lapidarium ein. Unter den Baufragmenten sind u.a. ein Portalfragment eines der ältesten Häuser Stuttgarts, des Alten Steinhauses (um 1286), die Eingangsfassade zum Wohnhaus des Baumeisters Heinrich Schickardt (1596-1602), das Portal der großen Mühle in Berg (1613) oder die Jaspis-Schale aus dem Besitz der Königin Olga (1858). Bedeutende Plastiken sind u.a. die „Nymphengruppe“ von Johann Heinrich Dannecker (1758–1841) und die Marmorfigur „Luna“ von Adolf von Hildebrand (1847–1921).

Das Städtische Lapidarium ist nur in der warmen Jahreszeit, zwischen Juni und September zugänglich. In den Sommermonaten finden in der zauberhaften Atmosphäre des Lapidariums Musikveranstaltungen, Lesungen und Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder statt.

StadtPalais – Museum für Stuttgart Städtisches Lapidarium
StadtPalais – Museum für Stuttgart Städtisches Lapidarium
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Informationen

Öffnungszeiten
Mittwoch, Samstag und Sonntag 14–18 Uhr
Letzter Einlass 17:45 Uhr

2020 hat das Städtische Lapidarium vom 3. Juni bis 13. September geöffnet.


Kontakt
Mörikestraße 24/1
70178 Stuttgart

Telefon 0711/216 25 800
E-Mail stadtpalais@stuttgart.de


Gut zu wissen
Das Lapidarium liegt in einer Wohngegend. Bitte respektieren Sie die Privatsphäre unserer Nachbarn!

Das Lapidarium ist im Unteren Garten eingeschränkt rollstuhltauglich.
Der Zugang für Rollstuhlfahrer ist über den Eingang an der Willy-Reichert-Staffel möglich. Es gibt eine behindertengerechte Toilette.

Bitte beachten Sie: Alle Veranstaltungen finden unter freiem Himmel statt und können wetterbedingt kurzfristig ausfallen.

Preise
Eintritt frei


Veranstaltungen
Führungen können mit einer max. Gruppengröße von 20 Personen und einer Dauer von 60 Minuten für 50€ beim Besucherservice gebucht werden.

Anmeldung: stadtpalais@stuttgart.de oder telefonisch beim Besucherservice (0711 216 25800)


Anfahrt

U1 U14 Haltestelle Marienplatz
Bus 41/43 Haltestelle Mörikestraße


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