StadtPalais – Museum für Stuttgart

Technotheater „The Orange Moon“

Donnerstag, 10.12. – 19:30 Uhr

StadtPalais

Das Technotheater „The Orange Moon“ kommt Ende des Jahres ins StadtPalais – Museum für Stuttgart. Das Foyer des StadtPalais verwandelt sich ein Wochenende lang, von morgens bis in die Nacht hinein, in einen inszenierten Erlebnisraum mit Theatererlebnis und einer partizipativen Installation.

Ende des Jahres 2020 verwandelt sich das Foyer des StadtPalais in ein intensives Live-Erlebnis aus Techno, Theater und Installation. An drei Tagen findet eine multidisziplinäre Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen und der Stuttgarter Stadtgeschichte statt.

Die ganztägige Live-Installation „Noise of Stuttgart“ kreiert einen (Club-)Raum im Foyer des StadtPalais. Experimentelle Musikstücke, die aus Stuttgarter Stadtgeräuschen entstanden sind, bilden die Soundkulisse. Performer*innen reagieren in einer Tanz- und Theaterperformance auf die Klänge. Immer wieder durchbrechen Gesprächsschnipseln den Sound, es sind Dialoge mit Menschen aus Stuttgart über die Zukunft. Die Installation stellt einen kritischen Beitrag zu Wissenschaftsethik, Nachhaltigkeit und dem modernen Menschen dar.

Im Zentrum des dreitägigen Erlebnisraumes steht das von Tobias Frühauf entwickelte Technotheaterstück „The Orange Moon“. Das Stuttgarter Theaterlabel „Tacheles und Tarantismus“ thematisiert Fragestellungen rund um die Digitalisierung, Umwelt und alternative Modelle des menschlichen Zusammenlebens. In der Inszenierung von Philipp Wolpert werden Ängste, Zukunftsfragen und Herausforderungen, die eine veränderte Welt mit sich bringt, mit der Stuttgarter Bevölkerung erörtert. Die Theatermacher erklären: „Letzten Endes sind alles universelle Zukunftsszenarien. Es geht um uns alle und Fragen mit denen die gesamte Menschheit in naher Zukunft konfrontiert sein wird. Wir Stuttgarter stellen uns diesen Fragen und scheuen diesen Konflikt nicht.“ In einer Live-Performance begibt sich ein*e Expert*in aus den Bereichen Technik, Soziologie, Politik oder Umwelt, vor jeder Vorstellung in den Dialog mit interessierten Zuschauer*innen.

„The Orange Moon“ ist in der nahen Zukunft verortet. In einer schönen neuen Umgebung, die der Mensch sich selbst geschaffen hat. Hier gibt es weder Maschinen noch Technik. Die Gesellschaft befindet sich in einem Entwicklungsstadium hin zu einer apokalyptischen Welt. Es werden menschliche Schicksale geschildert und der Kampf der jungen Generation dargestellt. Das Stück ist ein Abbild des modernen Menschen und ein Porträt dieser Zeit – die Flucht in den Exzess ohne Zufluchtsort. Können Erlebnisse und Gedanken der Anstoß und die Triebkraft heraus aus dieser Dystopie sein?